Feiner Rock im Pfarrgarten

Ein wunderbares Ambiente bot sich zum abendlichen Konzert mit Tino Standhaft und Norman Daßler im Pfarrhof der Kirche.

Das dritte Freiluftkonzert des Fördervereins in diesem Sommer war erneut ein erfolgreicher Abend. Wieder war auf den Wettergott Verlass. Mehr als 100 Besucher waren am 19. August in den Pfarrhof der Kirche Sankt Nikolai in Kitzen gekommen, genossen das wunderbare Ambiente des beleuchteten Hofs in der hereinbrechenden Dämmerung. Bei dem einen oder anderen Glas Wein, Fettschnitten und Wienern stimmten sich die ersten schon gut eine Stunde vor Konzertbeginn auf den Abend ein,

Gut besucht war das dritte Freiluftkonzert dieses Sommers.

Dieses Mal gab es feinen Rock der 1960er und 1970er Jahre, dargeboten von Tino Standhaft  und Norman Daßler. Die beiden Rockmusiker aus Leipzig entlockten ihren Gitarren Klänge, die Größen der Rockgeschichte, lebende wie schon verstorbene,  auf die kleine Bühne brachten. Titel von Eric Clapton, Jimmy Hendrix oder Neil Young erklagen genau so wie Songs der Rolling Stones oder von Creedence Clearwater Revival (CCR). Letztere kamen mit Proud Mary zur Geltung. CCR hatte den Titel 1969 veröfffentlicht. Ein Jahr später griffen auch Ike&Tina Turner sowie Elvis Presley den Titel auf. Tina Turner sorgte in den 1980er Jahhre noch einmal für einen Neuauflage. Laut Rockmagazin Rolling Stone belegt der Sonng unter den 500 besten Rocksongs aller Zeiten Platz 155.

Tino Standhaft (r.) und Norman Daßler

Tino Standhaft gab dem Lied wie bei allen anderen Titeln eine eigene Note und seinem Begleiter Norman Daßler immer wieder die Chance, sein fantastisches Gitarrenspiel erklingen zu lassen. Ebenso großartig zelebrierten sie einen der bekanntesten Titel von Mister Slowhand Eric Clapton – Layla. Nicht weniger eindrucksvoll präsentierten sie Neil Youngs Nummmereins-Hit Heart of Gold.

Fast zweieinhalb Stunden lang unterhielten Standhaft&Daßler das Publikum im Pfarrhof, und erst mit einer ordentlichen Zugabe durften sie sich verabschieden.

Tino Standhaft spielte und sang die alten Rocktitel auf eigene, aber eben wunderbare Weise.
Norman Daßler begeisterte das Publikum mit seinem großartigen Gitarrenspiel.

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