Verein bekommt Spende von Gastransporteur

Ralf Borschinsky überreicht den Scheck an Ingrid Riedel.

Das Konzert mit dem Leipziger Chor Gospel Changes Ende Mai brachte nicht nur eine riesige Stimmung in die Kitzener Kirche, sondern auch zusätzliches Geld, das für die weiteren Sanierungsarbeiten verwendet werden kann. Die Spende über 200 Euro hat etwas mit Arbeiten zu tun, die derzeit auf Feldern rund um Kitzen zu beobachten sind. Dort werden Trassen für Gasleitungen vorbereitet. Im Moment nehmen noch die Archäologen die Abschnitte unter die Lupe, in denen Gasleitungen verlegt werden sollen. Diese Aufgabe obliegt dem Unternehmen ONTRAS Gastransporte GmbH. „Wir halten es in unserer Firma so, dass wir Vereinen in Orten, in deren Nähe wir bauen, eine kleine Spende zukommen lassen“, sagte ONTRAS-Pressesprecher Ralf Borschinsky und überreichte einen symbolischen Scheck an die Vorsitzende des Fördervereins Kirche Kitzen Ingrid Riedel. Dass es diesen Scheck ausgerechnet bei diesem Konzert gab, war nicht zufällig, denn Borschinsky ist eine der Stimmen in dem Gospelchor. Neben dem Förderverein bekamen zudem noch der DRK Kreisverband für ein Betreuungsprojekt in Wiederau sowie der Elster-Chor Pegau einen Scheck in derselben Höhe. Bei allen drei Spendenempfängern war die Freude natürlich groß.

Musik gab es natürlich auch noch reichlich. Chorleiter Maik Gosdzinski hatte die Damen und Herren des Chores wieder hervorragend eingestellt und führte sie zu einer ausgezeichneten Performance. Lediglich mit seiner Klavierbegleitung bot Gospel Changes sein Repertoire dar und animierte zum Mitmachen, was das Publikum erst zögerlich, aber später begeistert aufnahm. Wunderbar auch die Solostimme von Therese Galetzka.

Der Gospel-Changes-Chor in der Kirche Kitzen – links am Klavier Maik Gosdzinski, rechts Therese Galetzka.

Ein wunderbarer Tag

Der Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017, an dem der Förderverein nun schon traditionell beteiligt ist, gestaltete sich für den Förderverein als eine wunderbare Veranstaltung. Führungen in der Kirche, das Konzert mit dem Hardtchor aus Zwenkau und das gesellige Beisammensein im Pfarrhof verfehlt nicht ihre Anziehungskraft. Zeitweise vereinte der Tag gleichzeitig mehr als 100 Menschen an der Kirche. Herausragend auch der ökumenische Gottesdienst, der zum Auftakt des Tages gefeiert wurde.  Begangen wurde an dem Tag auch das zehnjährige Bestehen des Vereins sowie das Jubiläum 920 Jahre Kirche Kitzen. Außerdem beging Siegwald Bielesch, einer der Initiatoren des Fördervereins, seinen 80. Geburtstag.

Einige Impresionen des Tages:

Der Auftritt des Hardtchores in der Kirche zum Tag des offenen Denkmals. (Foto: Karola Modl)
Die Besucher fühlten sich wohl auf dem Pfarrhof.
Zeit für gute Gespräche.

 

Ein besonderes Ständchen brachten die Tänzerinnen für Siegwald Bielesch.

 

Mit dem Sonnenuntergang war der Tag noch lange nicht zu Ende.

Feiner Rock im Pfarrgarten

Ein wunderbares Ambiente bot sich zum abendlichen Konzert mit Tino Standhaft und Norman Daßler im Pfarrhof der Kirche.

Das dritte Freiluftkonzert des Fördervereins in diesem Sommer war erneut ein erfolgreicher Abend. Wieder war auf den Wettergott Verlass. Mehr als 100 Besucher waren am 19. August in den Pfarrhof der Kirche Sankt Nikolai in Kitzen gekommen, genossen das wunderbare Ambiente des beleuchteten Hofs in der hereinbrechenden Dämmerung. Bei dem einen oder anderen Glas Wein, Fettschnitten und Wienern stimmten sich die ersten schon gut eine Stunde vor Konzertbeginn auf den Abend ein,

Gut besucht war das dritte Freiluftkonzert dieses Sommers.

Dieses Mal gab es feinen Rock der 1960er und 1970er Jahre, dargeboten von Tino Standhaft  und Norman Daßler. Die beiden Rockmusiker aus Leipzig entlockten ihren Gitarren Klänge, die Größen der Rockgeschichte, lebende wie schon verstorbene,  auf die kleine Bühne brachten. Titel von Eric Clapton, Jimmy Hendrix oder Neil Young erklagen genau so wie Songs der Rolling Stones oder von Creedence Clearwater Revival (CCR). Letztere kamen mit Proud Mary zur Geltung. CCR hatte den Titel 1969 veröfffentlicht. Ein Jahr später griffen auch Ike&Tina Turner sowie Elvis Presley den Titel auf. Tina Turner sorgte in den 1980er Jahhre noch einmal für einen Neuauflage. Laut Rockmagazin Rolling Stone belegt der Sonng unter den 500 besten Rocksongs aller Zeiten Platz 155.

Tino Standhaft (r.) und Norman Daßler

Tino Standhaft gab dem Lied wie bei allen anderen Titeln eine eigene Note und seinem Begleiter Norman Daßler immer wieder die Chance, sein fantastisches Gitarrenspiel erklingen zu lassen. Ebenso großartig zelebrierten sie einen der bekanntesten Titel von Mister Slowhand Eric Clapton – Layla. Nicht weniger eindrucksvoll präsentierten sie Neil Youngs Nummmereins-Hit Heart of Gold.

Fast zweieinhalb Stunden lang unterhielten Standhaft&Daßler das Publikum im Pfarrhof, und erst mit einer ordentlichen Zugabe durften sie sich verabschieden.

Tino Standhaft spielte und sang die alten Rocktitel auf eigene, aber eben wunderbare Weise.
Norman Daßler begeisterte das Publikum mit seinem großartigen Gitarrenspiel.

Dixieland im Pfarrhof am 30. Juli 2017

Die Old Fair City Stompers im Pfarrhof Kitzen beim Konzert am 30. Juli 2017.

Was für ein Abend. Das Wetter hielt. Ein paar Wolken zogen über den Himmel, aber kein Regen weit und breit. Um 19 Uhr noch immer Temperaturen von deutlich über 20 Grad. 120 Besucher fanden den Weg in den Pfarrhof zum Freiluftkonzert mit den Old Fair City Stompers aus Leipzig.  Die Uralt-Dixieland-Formation hielt, was sie versprach. Der New-Orleans-Stil kam an bei den Gästen. Die acht Musiker, angeführt von Udo Bayer, der nicht nur das Banjo zupfte und für den Gesang verantwortlich zeichnete, sondern auch launig durch die musikalische Reise führte. Dabei zeigten die Stompers jede Menge Humor. Witzig, zum Mackie-Messer-Song den Text zu singen: An der Saale hellem Strande …

Bemerkenswert noch: An der Klarinette überzeugte Gerhard Collini. Bemerkenswert deshalb, weil der Mann im Dezember 90 Jahre alt wird, aber noch ausreichend Puste hat und hervoragende Motorik in den Fingern, um das Instrument wunderbar zu spielen. Und der auch im hohen Alter die Standhaftigkeit hat, mehr als zwei Stunden auf der Bühne zu stehen. Hut ab und tiefe Verbeugung!!

Gerhard Collini, fast 90 Jahre alt, an der Klarinette.
120 Besucher waren begeistert von den Stompers.
Udo Bayer am Banjo führte launig durch das Programm.
Klaus König an den Drums.

Kabarett mit Stefan Linke

Passt zu einem Samstagabend – Kabarett mit Stefan Linke. Wortakrobatisch wie sein Vorbild Hansgeorg Stengel, den er auf der Bühne aufleben lässt, setzt er dem Publikum  zu. Die Sprachschluderein greift er ebenso auf wie einst Stengel. Beim Bäcker lässt er sich allen Kuchen aus der Auslage einpacken und auf die Forderung der Verkäuferin nach 40 Euro legt er 80 Cent hin. „Steht doch hier: Alle Kuchen 80 Cent!“ Politik bekommt ihr Fett weg, egal ob Kanzlerin Merkel oder der britische Brexit. „an Worten satt“ heißt das Programm, mit dem er am 22. April 2017 in der Kirche Kitzen auftrat. Gesicht und Hände sind beim Kochen seines kabarettistischen Eintopfs ständig in Bewegung. Da bleibt denn auch kein Auge trocken beim Blick auf Mimik und Gestik und kein Wort ungehört. Schaut euch das Gesicht an!